Frauen in Not brauchen sofortigen Schutz
Da der Thurgau über kein eigenes Frauenhaus verfügt, sind Betroffene auf Unterkünfte in anderen Kantonen angewiesen. Doch schweizweit sind Frauenhausplätze knapp. Die Kantonsrätinnen möchten wissen, wie viele Frauen und Kinder seit 2018 untergebracht wurden, wo, mit welchen Wartezeiten und ob es Fälle gab, in denen keine sofortige Aufnahme möglich war. Auch fragen sie nach Übergangslösungen und ob Thurgauer Frauen im Rahmen der Zusammenarbeit mit anderen Kantonen gleichbehandelt werden.
Ein Beitrag zu mehr Opferschutz
«Das Ziel muss sein, dass gewaltbetroffene Frauen im Kanton Thurgau rasch, sicher und koordiniert Hilfe erhalten», so Celina Hug und Nicole Zeitner.