Thomas Böhni für zukunftsträchtige Energie

Unser Nationalrat Thomas Böhni möchte mit einer Motion erreichen, dass Fahrzeuge, die mit synthetischen Treibstoffen fahren, reduzierte CO2-Emissionswerte angerechnet erhalten.

Die NZZ am Sonntag berichte am 19.10.2014:

Audi möchte in der Schweiz investieren
von C. Jacquemart

In Norddeutschland betreibt der Autohersteller Audi bereits eine Pilotanlage für synthetischen, CO2-neutralen Treibstoff. Was im niedersächsischen Werlte heute schon existiert, könnte auch bald in der Schweiz stehen, wenn es nach dem Willen von Audi geht. Der Leiter der Abteilung erneuerbare Energien und Zukunftsmaterialien, Hagen Seifert, bestätigt die Absicht gegenüber der «NZZ am Sonntag». «Wir würden gerne in der Schweiz in die Produktion von synthetischen Treibstoffen investieren.» Die Schweiz sei attraktiv für Audi, sagt Seifert. «Zum einen gibt es in der Schweiz genügend sauberen Strom.» Grünen Strom braucht Audi, um via Elektrolyse Wasserstoff zu generieren. Kombiniert man Wasserstoff mit CO2, kriegt man mithilfe von Energie die Basis für Treibstoffe wie Benzin, Diesel und Kerosin.

Zum anderen arbeitet Audi seit kurzem mit dem ETH-Startup Climeworks zusammen, das in den letzten 10 Jahren eine Art CO2-Kollektor entwickelt hat. Mit diesem lässt sich mit geringem Energieaufwand CO2 aus der Luft herausfiltern. Die erste Grossanlage von Climeworks installiert Audi 2015 in der Pilotanlage Werlte, wo die Firma heute schon ihr E-Gas produziert, ein synthetisches Methan. Sind die Kollektoren installiert, werden 1500 Autos CO2-neutral fahren: Die Vision des geschlossenen Kohlestoffkreislaufs ist umgesetzt. Dank der Technologie von Climeworks sei auch der Konflikt zwischen «Tank und Nahrungsmitteln» vom Tisch, sagt Seifert. «Wir brauchen inskünftig keine Biomasse mehr, um CO2 zu generieren.» Eine Tonne CO2 kommt mit der Kollektoren-Grossanlage auf rund 100 Fr. zu stehen. Umgelegt auf den Liter Benzin, entspricht das einem Kostenanteil etwa 20 Rp.

Zurzeit ist Audi im Gespräch mit diversen Schweizer Energiekonzernen, die den nötigen Strom aus erneuerbaren Quellen liefern könnten. Bevor es zu ei-ner Investition von Audi in der Schweiz kommt, müsste die Politik allerdings die Weichen stellen: Heute können die reduzierten CO2-Emissionen aus synthetischem Treibstoff bei der Anrechnung für die Flottenemissionen – anders als beim Erdgas – nicht angerechnet werden. Der grünliberale Nationalrat Thomas Böhni hat nun eine Motion eingereicht, die das ändern will. Böhni ist Ingenieur und spezialisiert auf erneuerbare Energien. Er sagt: «CO2-neutrale synthetische Treibstoffe ermöglichen eine fast klimaneutrale Mobilität. Wenn die reduzierten CO2-Emissions-Werte im Rahmen der Flottenemissionsregelung nicht angerechnet werden können, behindern und bestrafen wir eine zukunftsträchtige Technologie.»

Jan Wurzbacher, Co-Gründer von Climeworks, setzt grosse Hoffnungen in die Politik: «Es wäre wichtig, die Weichen würden schnell so gestellt, dass wir die Produktion von synthetischen Treibstoffen in der Schweiz ansiedeln könnten.» Zwar liegt der grosse Vorteil der CO2-Kollektoren gerade darin, dass sie nicht an Standorte gebunden sind, da es den Rohstoff Luft überall auf der Welt gibt. Wurzbacher aber sagt: «Wir sind eine Schweizer Firma und wären stolz, wenn unser Land bei der klimaneutralen Mobilität eine Vorreiterrolle einnähme.»

Kantonsrat Ueli Fisch reicht Motion für nachhaltige öffentliche Beschaffung ein

Unser Kantonsrat Ueli Fisch möchte per Motion erreichen, dass der Kanton Thurgau ihre Beschaffungen sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet.

www.uelifisch.ch

Parolen der glp Thurgau für die Abstimmungen vom 28. September 2014

Die beiden Volksinitiativen „Für eine öffentliche Krankenkasse“ und „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes“ werden von glp Thurgau zur Ablehnung empfohlen.
Ausschlaggebend für die NEIN-Parole zur Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse" war, dass die glp Thurgau den aktuell gut funktionierenden Wettbewerb unter den Krankenkassen nicht verhindern möchte. Zudem würde eine Einheitskasse nicht mehr Nutzen als Kosten bringen.

Ebenso sagt die glp Thurgau NEIN zur Initiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes". In einem Restaurant - im Unterschied zum Take-Away - ist der Dienstleistungs-Anteil im Gesamtpreis höher, was einen höheren MwSt-Satz rechtfertigt. Ausserdem würde die im Initiativtext geforderte Anpassung der Mehrwertsteuer einen erheblichen Aufwand bedeuten. Das ist nicht zielführen, da die Mehrwertsteuer ohnehin zugunsten einer Energiesteuer abgeschafft werden müsste.

Abschaffung der Autobahnvignette statt Preiserhöhung

"Es kann sich keine Nachhaltigkeit in der Praxis etablieren, wenn wir dauernd nur die Grundgebühren (Vignette) erhöhen." Zitat von Nationalrat Thomas Böhni zur anstehenden Abstimmung. Mehr dazu im Bericht der Thurgauer Zeitung über die Pressekonferenz von glp-Nationalrat Thomas Böhni und glp-Grossrat Klemenz Somm:

Politik gestalten

Empfehlungen für nationale Abstimmungen vom 24. November 2013

Die glp Thurgau hat die Parolen für die eidgenössischen Volksabstimmungen vom 24. November gefasst. Zu allen drei Vorlagen fällt das Verdikt deutlich aus:

Nein zur Initiative "1:12 - Für gerechte Löhne"
Nein zum Bundesgesetz über die Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen (Preiserhöhung der Autobahnvignette)
Nein zur Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen

Die 1:12-Initiative stellt ein massiver Eingriff in die Selbstbestimmung der Schweizer Unternehmen dar. Die Entlöhnung der Unternehmensspitzen ist einerseits durch Angebot und Nachfrage auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt bestimmt.

Die Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes soll den Preis für die Autobahn-Vignette von aktuell CHF 40 auf 100 anheben. Rund 14% der Autofahrer verantworten 80% der gefahrenen Kilometer, weswegen eine pauschale Erhöhung des Vignettenpreises nicht verursachergerecht ist. Eine Lenkungsabgabe, beispielsweise mittels höherem Benzinpreis, ist zielführender.

Für die Familien-Initiative spricht, dass die eigenverantwortliche und freie Wahl der Art der Kinderbetreuung weiterhin möglich ist. Allerdings bevorzugt die Initative Reiche und benachteilige Doppelverdiener. Sie fördert zudem, dass Frauen vermehrt ihren Beruf zugunsten der Kindererziehung aufgeben, woraus der Wirtschaft grosse Nachteile erwachsen.

Engagement von Nationalrat Thomas Böhni

Für eine Fragestunde mit glp-Nationalrat Thomas Böhni reiste eine Sekundarschule aus Bischofszell nach Bern.

Vielen Dank für das Interesse!

Die Thurgauer Grünliberalen lancieren Solar-Initiativen

Mit Volksinitiativen in mehreren Gemeinden wollen die Thurgauer Grünliberalen erreichen, dass mehr Strom und Wärme aus Sonnenenergie produziert wird.

«Wir wählen den dornigen Weg», sagt GLP-Nationalrat Thomas Böhni. [...] «Aber je tiefer die Ebene, auf der ein Volksbegehren angesetzt ist, desto grösser sind seine Umsetzungschancen.»

Mehr dazu im folgenden Zeitungsabschnitt der Thurgauer Zeitung vom 28.11.2013:

Beschlüsse und Informationen aus der Mitgliederversammlung vom 30. August 2013

Anlässlich der Mitgliederversammlung im „Pentorama“ in Amriswil fasste die Grünliberale Partei Thurgau ihre Parolen für die kommenden nationalen Abstimmungen vom 22. September 2013 nach sehr engagierter und teils kontroverser Diskussionen:

Ja zur Änderung des Arbeitsgesetzes
Nein zur Volksinitiative "Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht"
Ja zum Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz)

Mit einem Glanzresultat wurde Michael Spring, Vizepräsident der glp im Bezirk Frauenfeld, neu in den kantonalen Vorstand gewählt. Ebenso klar wählten die Mitgileder Markus Moos als Delegierten sowie Esther Stokar, Helene Bodenmann, Thomas Kaufmann und Markus Höltschi als Ersatz-Delegierte für die glp Schweiz.

Pensionskassenverordnung: Stellungnahme

Nach fundierter Prüfung der Unterlagen im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens der Pensionskassenverordnung gelangt die glp Thurgau zum Schluss, dass sich das Ausmass der Unterdeckung bei frühzeitigem Ergreifen von Massnahmen wohl hätte vermeiden lassen. Weiter fordert sie eine Überarbeitung des erläuternden Berichts, weil für eine abschliessende Evaluation wichtige Informationen fehlen oder nur in mangelnder Weise vorliegen. Unter weitgehenden Voraussetzungen sind die Grünliberalen voraussichtlich bereit, der Einlage durch den Kanton zuzustimmen. Als Alternative schlagen sie zur Prüfung eine Lösung auf Basis des Teilkapitalisierungsverfahrens mit einem Zeithorizont von 15 Jahren vor.

Eine ausführliche Stellungnahme hat die glp Thurgau beim zuständigen Departement für Finanzen und Soziales eingereicht.

5 Jahre glp Thurgau!

Feier und Pressekonferenz

Am 9. Januar 2008 wurde die glp im Thurgau gegründet - ein Grund zum Feiern! Auf das Jubiläum haben wir an der Mitgliederversammlung vom 18. Januar in Frauenfeld angestossen.

In den 5 Jahren unseres Bestehens konnten wir uns in der Thurgauer Politlandschaft etablieren. An der Jahrespressekonferenz am Geburtstagstag haben Esther Kuhn (Grossrätin), Thomas Böhni (Nationalrat), Jürg Wiesli (Präsident und Grossrat), Lucas Orellano (Leiter Junge glp) und Markus Büchi (Vizepräsident und Parteisekretär) über folgende Themen berichtet:
  •  
  • Engagement von Nationalrat Thomas Böhni (Geschäftsprüfungskommission, Fluglärm-Entlastung, Reduktion der Gaspreise am Untersee u.a.)
  • Ergebnis der Grossratswahlen mit Gewinn von 6 Sitzen (Fraktionsstärke)
  • glp als einzige Partei mit eigener Plakataktion betreffend Abstimmung zu BTS / OLS (Strassenprojekt)
  • Erfolgreiche Unterschriftensammlung für nationale Volksinitiative Energie- statt Mehrwertsteuer
  • Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit (Grossrat-Blog, Facebook-Seiten etc.)
  • Erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen (KMU-Event: Energiewende als Chance für Thurgauer Wirtschaft / Podiumsdiskusison zum Thema der organisierten Suizidbeihilfe)
  • Positive und professionelle Zusammenarbeit mit CVP im Rahmen der gemeinsamen Fraktion
  • Vorstösse zu vielfältigen Themen im Grossen Rat (Demenzstrategie, Immobilien des Kantons, Fracking, Minergie als Standard für Neubauten etc.)
  • Projektgruppen (Lehrerbesoldung, Stimm- und Wahlrecht etc.)
  • Junge glp (Engagement gegen Buchpreisbindung, Mitarbeit im Jugendforum etc.)
  • Ausblick: weiterer Auf- und Ausbau, aktive politische Arbeit auf allen Ebenen, Begleitung wichtiger Themen wie Finanzsituation und Ankündigung einer Kandidatur für die Regierungsratswahlen
Mehr dazu finden Sie im entsprechenden Artikel der Thurgauer Zeitung